Hintergrund des Shaolin Kempo

Das bei uns trainierte Shaolin Kempo basiert auf der Lehre von Prinz Dschero Khan, welcher es als Sifu Tze Gerald Karel Meijers ab 1960 in Europa verbreitete. Wie bei allen asiatischen Kampfsportarten ist es jedoch schwer den genauen Ursprung aufgrund des Namens abzuleiten, da China und Japan zwar teilweise die gleichen Schriftzeichen und Worte verwenden, diese jedoch unterschiedliche Bedeutungen haben. Kung Fu kann mit „harter Arbeit“ als auch mit „Weg der Faust“ übersetzt werden. Kempo ist zum einen die Sammlung aller Kampfkunstarten, zum anderen wird in China darunter der Faustkampf ohne Waffen verstanden. Shaolin selbst heißt junger Wald, vermutlich sind die Kloster die den Ursprung der Kampfkunst darstellen von jungem Wald umgeben gewesen.
Das Shaolin Kempo bildet eine komplett eigene Stilrichtung und lässt sich nur schlecht in die „traditionellen“ Stilrichtungen einordnen, da es sowohl einige weiche, als auch einige harte Elemente enthält. Grundsätzlich jedoch kommt es dem Drachenstil sehr nahe und wird auch so geführt.
Das Shaolin Kempo wird oft auch als Shaolin Kempo Karate bezeichnet und ist besonders in NRW und den Niederlanden stark verbreitet. In dem von Sifu Meijers entwickelten, bzw. gelehrtem System werden sowohl chinesische als auch japanische Begriffe verwendet, da die japanischen Begriffe in Europa bereits bekannt waren und so ein besseres Verständnis gegeben war.
Das Shaolin Kempo besteht aus Ippons – den Grundübungen, Kempos – den fortgeschrittenen Partnerübungen, den Katas – der imaginäre Kampf gegen mehrere Gegner in einer fest vorgegeben Laufschule und den SV-Techniken, welche praxisorientiert trainiert werden.

Terminvorschau

Apr
16
Fr
19:15 VFK Lehrgang „Kampfsportspezifis... @ Sporthalle Elisabethstraße
VFK Lehrgang „Kampfsportspezifis... @ Sporthalle Elisabethstraße
Apr 16 um 19:15 – 21:00
Es fererieren Giuseppe Gramegna, Dominique Gramegna
Mai
8
Sa
10:00 MAA Day 2021
MAA Day 2021
Mai 8 um 10:00 – 17:00
 

Unsere Mitglieder

„Ich wollte die Selbstverteidigung im Stand und auf dem Boden erlernen, weshalb ich mich für Kickboxen und BJJ entschieden habe.“ Mark (26), Kickboxen und BJJ